Schulprogramm


 

Schulprogramm

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Leoschule Lünen
Städt. Kath. Grundschule
Hubertusstr. 3
44532 Lünen
Tel.: 02306/14298
Fax: 20380

E-Mail: Info@leoschule-luenen.de

www.leoschule-luenen.de

  

 

Vorwort

 

Das Schulprogramm dient allen, die an der Schule leben und arbeiten, als konzeptionelle Arbeitsgrundlage. In Ergänzung mit weiteren Konzepten bringt es die systematische und gemeinsame Gestaltung der Gesamtentwicklung und den pädagogischen Grundkonsens zum Ausdruck, der die Identifikation mit der Leoschule erst ermöglicht.

Gleichzeitig schafft es Transparenz und Verbindlichkeit über Entwicklungsziele und Wege dorthin auf der Grundlage des derzeitigen Entwicklungsstandes.

Anmerkung: Sämtliche Personalformen in diesem Schulprogramm beziehen sich auf weibliche und männliche Personen gleichermaßen. Die Wahl nur einer Bezeichnung ist lediglich aus Gründen der Einfachheit ge­wählt worden, um zu verhindern, dass durch die Schreibweise der Lesefluss gehemmt wird.

 

 

1. Was uns trägt   

1.1 Katholische Grundschule   leoschule.jpg

Die Leoschule ist eine städtische Grundschule, die auch den Status einer Bekenntnisschule des katholischen Glaubens (Art. 12 Abs. 3 der Landesverfassung des Landes NRW) besitzt.  

 Als katholische Grundschule leistet sie Erziehung und Unterricht aus christlicher Überzeugung.

 Die Leoschule als katholische Grundschule ….. 

  • …. versteht sich als Schule, in der Menschen in christlichem Geist miteinander leben und lernen und den katholischen Glauben erfahren können.
  • …. leitet zu ökumenischem Denken und Handeln und so zu Toleranz an.
  • …. verdeutlicht unsere Welt als bewahrenswerte Schöpfung Gottes.
  • ... setzt auf die gemeinsame Basis von Eltern und Lehrerinnen. Eltern, die ihr Kind bei uns anmelden, bejahen die besondere Zielsetzung und bekenntnismäßige Ausrichtung. Der Glaube ist die Deutungs- und Orientierungsbasis für Erziehung und Bildung.
     

 Die Leoschule als katholische Grundschule ….. 

  • …. ergänzt ihr vielseitiges Schulleben

- durch die Feier kirchlicher Feste,

- durch Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens,

- durch die Pflege religiöser Bräuche,

- durch die Anleitung zu Stille und Besinnung,

- durch Singen und Beten und

- durch die Feier von Schulgottesdiensten.

 

  • …zeigt soziales Engagement und hilft bedürftigen Kindern

-      durch die Organisation eines eigenen Trödelmarktes

-      durch das Sammeln von Weihnachtspäckchen für einen Hilfskonvoi

-      durch die Veranstaltung eines Kinderhospiztages

 

  • …. vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, soziale Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft. Durch erziehenden Unterricht fördert sie gleichzeitig das Urteilsvermögen und den verantwortlichen Umgang mit dem Gelernten
  • …intensiviert den Kontakt zu den Gemeinden, insbesondere durch die Seelsorgestunde

 

1.2 Schulregeln

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Leo Löwe repräsentiert seit 2012 unsere 4 allgemeingültigen Schulregeln: 

 rücksichtsvoll

   Wir nehmen Rücksicht auf andere und passen auf, dass wir niemandem weh tun.

 leise

   Wir sind im Schulgebäude leise. 

sorgfältig

   Wir gehen mit allen Schulsachen sorgsam um. 

freundlich

    Wir sprechen freundlich miteinander und benutzen keine  Schimpfworte.

 

1.3 Kooperation mit Eltern   

 Elternbeteiligung ist uns sehr wichtig, damit die Schule ihre Aufgaben in vollem Umfang erfüllen kann. Neben dem Engagement im Rahmen der Schulmitwirkungsorgane wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz gibt es ein großes Betätigungsfeld für die Eltern:

  • Mitgliedschaft im Förderverein
  • Einsatz bei den Bundesjugendspielen
  • Hilfe bei der praktischen Radfahrausbildung
  • Begleitung bei Unterrichtsgängen und Ausflügen
  • Pausengestaltung durch den Bauwagen
  • Büchereibetreuung
  • Spielnachmittage
  • Waffeln backen
  • Organisation von Klassen- und Abschlussfeiern

 

1.4 Förderverein

Unser Förderverein wurde 1979 von Eltern und Lehrern der Leoschule gegründet. Als einer der ersten schulischen Fördervereine in Lünen kann er auf viele  Jahre erfolgreiches Arbeiten zurückblicken. Neben den inzwischen zahlreichen neuen Mitgliedern gibt es noch viele Gründungsmitglieder, die dem Förderverein treu geblieben sind.

Der Förderverein hat es sich satzungsgemäß zur Aufgabe gemacht, pädagogische Veranstaltungen der Leoschule zu fördern und die Schule vielseitig finanziell zu unterstützen.

 

1.5 Offene Ganztagsschule     - OGATA-

Lernen – Fördern – Spielen  

Seit dem Schuljahr 2004/05 besteht an der Leoschule das Angebot der offenen Ganztagsschule unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Lünen.

Betreut werden Kinder aller Jahrgänge (1 bis 4) täglich von 10.40 Uhr – 16.00 Uhr durch das Personal der OGATA. In den Ferien sind die Betreuungszeiten täglich von 8.00 Uhr – 16.00 Uhr (ausgenommen 3 Wochen Sommer- und 1 Woche Weihnachtsferien).

Zunächst wurde die OGATA für 2 Gruppen a 25 Kinder geplant. Doch auf Grund der starken Nachfrage wurde zum Schuljahr 2005/06 eine dritte Gruppe eröffnet. Auch diese Erweiterung erwies sich im Laufe der Zeit als nicht ausreichend, sodass zum Schuljahr 2011/12 eine vierte Gruppe eröffnet wurde und nun 100 Kinder in der OGATA betreut werden.

Für die OGATA stehen ein Speiseraum mit Küche für das tägliche Mittagessen, Gruppenräume für Spiel-, Bastel- und andere Angebote und die Klassenräume für die Hausaufgaben zur Verfügung.
Der Pavillon auf dem Schulhof beherbergt sowohl einen Gruppenraum der OGATA, als auch unsere Schülerbücherei, die selbstverständlich auch von der OGATA benutzt wird. 
Dies ist ein praktisches Beispiel der guten Zusammenarbeit von OGATA und Schule. Diese positive Vernetzung wird fortgeführt in regelmäßigen Treffen zwischen der Leitung der OGATA und der Schulleitung zwecks gegenseitiger Informationen und Absprachen, ebenso durch Gespräche mit den Lehrerinnen der Kinder.

Neben der Betreuung der Hausaufgaben und zahlreicher Angebote zur Förderung des freien Spiels, zum Malen, Basteln, Zeichnen, Werken, findet für die Kinder jeden Tag in Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern ein weiteres Angebot statt. 

 

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2 Wie wir arbeiten      

2.1 Teamarbeit   

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An der Leoschule arbeiten Lehrerinnen in den einzelnen Jahrgangsstufen in Teams zusammen. Lerninhalte und Unterrichtsmethoden werden von allen in der entsprechenden Jahrgangsstufe unterrichtenden Kolleginnen gemeinsam erarbeitet und in den einzelnen Klassen umgesetzt. Dies beinhaltet auch die abschließenden Lernzielkontrollen. Der Bewertung und Zensierung liegt für jedes Fach ein Leistungs-und Bewertungskonzept zugrunde.

Hierbei finden natürlich die speziellen Rahmenbedingungen innerhalb eines Klassenverbandes sowie die pädagogische Freiheit des einzelnen Lehrers besondere Berücksichtigung. 

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2.2 Individuelle Förderkonzepte   

Jedes Kind kommt mit seiner eigenen Lebensgeschichte und mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die Schule. Da die Aufgabe der Grundschule darin besteht, diesen individuellen Voraussetzungen gerecht zu werden, sie zu berücksichtigen und angemessen zu fördern, nimmt für uns die ständige Weiterentwicklung unseres Förderkonzeptes einen hohen Stellenwert ein.

  • Im Schuljahr 2010/11 wurde ein Konzept zum Umgang mit der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) entwickelt. Dies kann in der Schule eingesehen werden.gu-logo.jpg
  • Darüber hinaus erhalten Schüler mit Defiziten in der deutschen Sprache zusätzliche Förderung.
  • Im gemeinsamen Unterricht (GU) werden einzelne Schüler mit     sonderpädagogischem Förderbedarf in den Unterricht der Regelschule integriert. Dabei werden sie auch stundenweise individuell durch einen Förderschulkollegen betreut.
  • In den ersten drei Wochen nach der Einschulung findet für die Schulanfänger ein differenzierter Anfangsunterricht statt. Sie werden in Kerngruppen (Klassenstärke) und Kleingruppen eingeteilt. Die Kleingruppen bieten die Möglichkeit, die individuelle Lernausgangslage eines jeden Kindes festzustellen, um eine optimale Förderung zu erreichen.

 

2.3 Medienkonzept  

Schülerbücherei

Zur Förderung und Erhaltung der Lesemotivation gibt es an der Leoschule eine Schülerbücherei, in der die Kinder ab der 2.Klasse regelmäßig Bücher ausleihen können. Die Auswahl der Bücher wird regelmäßig auf dem neuesten Stand gehalten.

 

Digitale Medien

Jeder Klassenraum ist mit mindestens zwei Computern ausgestattet, die einen Internetzugang haben und miteinander vernetzt sind.  Zusätzlich verfügt unsere Schule über einen Computerraum.

Seit 2012 arbeiten zwei Klassen mit einem interaktiven Whiteboard.

Durch den Umgang mit den digitalen Medien erfahren die Schüler, dass diese nicht nur als Schreibgerät, sondern auch als Kommunikationswerkzeug, Wissensvermittler, Anschauungsmittel, Fördermittel oder der Informationsrecherche und Gestaltung dienen können.    

Das ausführliche Medienkonzept der Leoschule kann hier nachgelesen werden.  


 2.4 Ausbildungsschule   

Die Leoschule beteiligt sich aktiv an der Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer.

Die Betreuung der Lehramtsanwärterinnen bedeutet für die Mentorinnen zwar einen großen zeitlichen Aufwand, jedoch bringen die jungen Lehrerinnen immer wieder neue Ideen, Methoden und Materialien mit in die Schule.
So profitieren beide Seiten von der Ausbildungssituation.

Darüber hinaus werden regelmäßig Praktikanten aufgenommen und begleitet. 

 

 2.5 Flexible Schuleingangsphase    

In der flexiblen Schuleingangsphase, welche die Jahrgänge 1 und 2 umfasst, steht die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. Die Schuleingangsphase kann in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen werden.
Durch differenzierte Angebote und offene Unterrichtsmethoden wird auf die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Schüler Rücksicht genommen.

Laut Schulkonferenzbeschluss arbeitet unsere Schule weiterhin jahrgangsbezogen, sodass die Klassenlehrerin für die Kinder eine feste und verlässliche Ansprechpartnerin ist.    

  

2.6 Wahlmöglichkeiten im Fach „Sport“    

Die Schüler der vierten Jahrgänge haben die Möglichkeit, zwei der insgesamt drei ihnen zur Verfügung stehenden Sportstunden so aufzuteilen, dass einzelne Interessen berücksichtigt werden können.

Neben einer „normalen“ Stunde im Fach Sport können die Schüler wählen zwischen:       

   o Schwimmen        sport-01.jpg    
o Handball   sport-02.jpg
o Tennis  sport-03.jpg             

 Auf diese Weise können die Kinder in unbekannte Sportarten hineinschnuppern und sich mit ihnen vertraut machen.

Dieses Wahlverfahren wird zu jedem Schulhalbjahr neu durchgeführt.

 

   2.7 Arbeitsgemeinschaften (AG)   

In Abhängigkeit von den vorhandenen Lehrerwochenstunden und evtl. Einsatz von engagierten Eltern an unserer Schule, versuchen wir Arbeitsgemeinschaften anzubieten, die sich an den Interessensgebieten der Kinder orientieren.

In den vergangenen Jahren gab es beispielsweise folgende AGs:

- Chor

- Literatur-AG

- Schach-AG

- Computer-AG

- Flöten-AG

- Tanz-AG

- Garten-AG

2.8 Übergänge

2.8 a Von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule    kindergarten.jpg

Der Weg aus der „behüteten“ Atmosphäre der Kindertageseinrichtung in die neue Umgebung einer Grundschule ist für alle Beteiligten ein entscheidender Schritt.

Kinder und Eltern sehen diesem Ereignis oftmals mit gemischten Gefühlen entgegen.

Erste Orientierung bietet die Info-Veranstaltung für die Eltern der Vierjährigen, gemeinsam vorbereitet von Kindertageseinrichtungen und Schule. Hier werden Aussagen getroffen, welche Lernvoraussetzungen Kinder haben müssen, um erfolgreich in der Grundschule mitarbeiten zu können.

  

Schulanfängeranmeldung

Im Rahmen der Schulanfängeranmeldung werden die Kinder in Gruppen von etwa 6 -8 zukünftigen Schulkindern durch ein von uns entwickeltes und immer wieder evaluiertes Schulspiel geführt. Jedes Kind wird dabei von einer Lehrerin oder einem Lehrer begleitet. Die Kinder zeigen in den Bereichen Motorik, Sprachentwicklung, mathematisches Grundwissen, … spielerisch, was sie schon können und werden dabei von den Lehrkräften angeleitet, motiviert und beobachtet. Die Beobachtungen werden schriftlich fixiert und anschließend mit den Eltern besprochen.
Durch ihre Unterschrift erklären sich die Eltern damit einverstanden, dass die Schule sich mit der jeweiligen Kindertageseinrichtung in Verbindung setzt, um gemeinsam mit den Erzieherinnen die Beobachtungen des Schulspiels mit ihren eigenen Aufzeichnungen abgleichen zu können.
Diese Einschulungskonferenzen haben folgende Intentionen:

  • Die wertvollen Erfahrungen der Erzieherinnen, die die Kinder häufig über mehrere Jahre begleitet haben, können in der Schule aufgegriffen werden, um den Kindern einen optimalen Schulstart zu ermöglichen.
  • Die Beobachtungsergebnisse des Schulspiels geben den Erzieherinnen Hinweise auf vorhandene Förderbedarfe der Kinder bzw. sie bestätigen die ohnehin schon beobachteten Förderschwerpunkte.
  • Durch Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Kindertageseinrichtung soll den Kindern der Start ins Schulleben erleichtert werden.

Bereits vor den Ferien findet ein Elternabend statt, auf dem die Eltern die zukünftigen Klassenlehrerinnen kennen lernen und die Klasseneinteilung erfahren. Dazu werden erste Informationen zum Schulalltag (Schulanfänger-ABC) und zum ersten Schultag gegeben. Die Eltern erhalten außerdem für ihre Kinder ein kleines Heft („Mein Buch zum Schulanfang an der Leoschule“), um die Vorfreude auf die Einschulung zu unterstützen. 

Kurz vor den Sommerferien werden alle zukünftigen Erstklässler an einem Vormittag zu einer Schnupperstunde in die Schule eingeladen, um die Mitschüler der Klasse, die Lehrerinnen und den Klassenraum kennen zu lernen.

  

2.8 b Und nach der Grundschule...                                  weiterfuehrende-schule.jpg

Im Unterricht der Klasse 4 wird auf den Schulwechsel hingearbeitet. Auf einer Informationsveranstaltung zu Beginn des 4.Schuljahres stellt der Schulleiter die Ziele und Inhalte der weiterführenden Schulen vor. Noch im 1. Halbjahr findet ein Elternsprechtag mit einer ausführlichen individuellen Beratung über die weitere schulische Laufbahn des Kindes statt.

 Wesentliche Grundlagen hierfür sind Kriterien wie:

° Schulleistungen

° Ausdauer und Freude am Lernen

° Arbeitsverhalten

° Leistungsbereitschaft

 

Mit dem Halbjahreszeugnis wird die begründete Empfehlung in schriftlicher Form als Bestandteil des Zeugnisses an die Eltern herausgegeben.

Ferner bieten die meisten weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I Tage der offenen Tür für Kinder und Eltern an, dabei werden konkrete Informationen zu den einzelnen Schulen gegeben.

 

2.9 Jeki  

Jeki (= Jedem Kind ein Instrument) ist ein Kooperationsprogramm zwischen Grundschulen und Musikschulen, um Kinder bereits im Grundschulalter an Instrumente heranzuführen. Bereits im ersten Schuljahr erhalten die Klassen im Vormittagsunterricht einmal pro Woche Musikunterricht durch eine Lehrkraft der Musikschule, begleitet durch eine jeki.jpgLehrkraft der Schule. Hier werden die Kinder in spielerischer Form an verschiedene Instrumente herangeführt. Das gemeinsame Singen zur Musik ist elementarer Bestandteil dieser Stunden. Diese Stunde im ersten Schuljahr ist für alle Kinder kostenfrei.

Zu Beginn der zweiten Klasse haben die Kinder die Möglichkeit, aus einer Auswahl an Instrumenten sich für eines zu entscheiden. Dieser Instrumentalunterricht wird in Kleingruppen am Nachmittag in den Räumen unserer Schule durch Fachkräfte der Musikschule erteilt und ist kostenpflichtig. Bei Bedarf können Instrumente gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Darüber hinaus können die Kinder im Orchester „Kunterbunt“ mitspielen.

Weitere Informationen zu Jeki erteilt die Musikschule Lünen.

2.10 Patenschaften

a)    Schülerpaten

Um den Erstklässlern die ersten Wochen in der neuen Umgebung zu erleichtern, übernehmen die Schüler der 3. Klassen Patenschaften für die Schulanfänger. Bereits vor den Sommerferien erhalten die zukünftigen Erstklässler einen persönlichen Brief ihres Paten und zum Schulbeginn ein kleines Geschenk. In den ersten Schulwochen unterstützen die Paten die Erstklässler in den Pausen, helfen bei der Orientierung in der Schule und sind als Spielpartner ansprechbar. Gemeinsame Aktionen im Laufe des Schuljahres fördern das soziale Miteinander. Von der Schülerpatenschaft profitieren nicht nur die „Kleinen“, sondern auch die Paten selber. 

b)   Lesepaten

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Engagierte ehemalige Lehrerinnen und Eltern stehen einmal wöchentlich für die Jahrgangsstufe 1 und 2 im Wechsel als Lesepaten zur Verfügung. In Absprache mit den Klassenlehrerinnen steht die Leseförderung in Kleingruppen im Vordergrund.

Die Lesepaten lesen den Kindern vor, fördern das Erzählen und das selbstständige und sinnentnehmende Lesen.

 

 

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3. Was wir gemeinsam erleben   

Das Schulleben wird über den Unterricht hinaus durch zahlreiche Aktivitäten bereichert.

    

3.1 Der erste Schultag   

Der erste Schultag beginnt für Kinder, Angehörige und Lehrerinnen mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche.schulanfang.jpg

Anschließend findet die Einschulungsfeier statt, bei der die älteren Klassen ein kleines Theaterstück aufführen. In der Leoschule erleben die Schulanfänger danach ihre erste richtige Unterrichtsstunde in der neuen Klassengemeinschaft. Die Eltern haben während dieser Zeit bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennen lernen.

    

3.2 Kartoffeltag   

kartoffelfeuer.jpgVor den Herbstferien werden in den einzelnen Klassen herbstliche Themen fächerübergreifend erarbeitet, z.B. Kartoffel, Igel, Obst, Gemüse, Getreide, vom Korn zum Brot,  …

Eine feste Tradition ist der Kartoffeltag am letzten Tag vor Beginn der Herbstferien.

Im Schulgarten wird ein Kartoffelfeuer entzündet. Darin braten die Kinder ihre mitgebrachten Kartoffeln, die anschließend im Klassenraum mit passenden Beilagen verspeist werden.  

Außerdem wird passend zum Thema gesungen, gedichtet, gemalt, gebastelt, gelesen und gespielt.

Ein gemeinsames Singen auf dem Schulhof rundet den Kartoffeltag ab.  

    



3.3 Advent  

 Richtig still wird es im Advent. In dieser Zeit wird sich ganz bewusst gegen die Hektik, Betriebsamkeit und das Konsumdenken der Umwelt abgegrenzt, um den eigentlichen Sinn der Weihnachtszeit in den Vordergrund treten zu lassen.

Äußerlich werden mehrere Zeichen gesetzt:

° das ganze Schulgebäude wird von den Kindern stimmungsvoll geschmückt

° im Schulgebäude leuchten in allen Klassen Kerzen und ein großer Adventskranz empfängt alle beim Betreten des Gebäudes

° meditative Musik erklingt 

Ein offener Unterrichtsbeginn mit Mandalas, Geschichten und adventlichen Liedern ermöglicht eine individuelle Einstimmung auf den Tag.

Vor den Weihnachtsferien findet für alle Klassen ein Adventsgottesdienst statt.

 

3.4 Karneval in allen Klassen   

In der Karnevalszeit kommen an einem Tag Kinder und Lehrerinnen kostümiert zur Schule und feiern gemeinsam in allen Klassen. Den Abschluss und Höhepunkt bildet die große Schulpolonaise durch das Gebäude und auf dem Schulhof.

 

3.5 Schulprojekte und Schulfeste

Im zweijährigen Wechsel führen wir Projektwochen und Schulfeste durch. So kommt jede Leoschülerin und jeder Leoschüler mindestens einmal in der Grundschulzeit in den Genuss beider Ereignisse.

Dadurch soll u. a. deutlich gemacht werden, dass gemeinsam viel erreicht werden kann.

Nebenbei werden mit diesen Projekten auch finanzielle Mittel erwirtschaftet, die der Schularbeit zu Gute kommen.

Projekte der letzten Jahre in unserer Schule waren zum Beispiel:

-      Kulturprojekt

-      Sportolympiade

-      Umweltschutz für Europa

-      Sportworkshops

-      Fit mit Roller und Fahrrad

-      Rund um das Kinderbuch

 

Folgende Projekte wiederholen sich in regelmäßigen Abständen:

-      Autorenlesungen für die dritten und vierten Jahrgänge

-      „Mein Körper gehört mir“ – sexuelle Prävention  (Jg. 3 u. 4)

-      Trödelmarkt für einen guten Zweck

 

3.6 Schulgottesdienste   

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Für die Klassen 1 und 2 finden in der Herz-Jesu-Kirche über das Jahr verteilt vier Wortgottesdienste statt, an denen sich die Kinder aktiv beteiligen können.

 

Die Klassen 3 und 4 feiern jahrgangsbezogen einmal im Monat einen Schulgottesdienst. 

 

3.7 Außerschulische Lernorte

Mehrmals im Jahr wird der Klassenraum durch außerschulische Lernorte ersetzt. Unsere Schule nutzt z. B. Angebote der Waldschule Cappenberg, der Ökologiestation Bergkamen, des Marienhospitals und der Feuerwehr. Außerdem besuchen wir Kunstausstellungen auf Schloss Cappenberg mit museumspädagogischem Programm, das Planetarium sowie die Kinderkonzerte der Neuen Philharmonie im Heinz-Hilperttheater.

     

3.8 Mehrtägige Klassenfahrten    

Eine mehrtägige Klassenfahrt, in der Regel zu Beginn des vierten Schuljahres, gehört zur festen Tradition unserer Schule. In den letzten Jahren war unser Ziel die Burg Bilstein im Sauerland. Bei einem Ritterprojekt lernten die Kinder das mittelalterliche Leben kennen, das im Unterricht vor- und nachbereitet wurde.

  

3.9. Radfahrausbildung   

Im Rahmen des Sachunterrichts lernen die Kinder schon im ersten Schuljahr Verhaltensregeln

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im Straßenverkehr kennen. Es finden dann erste Übungen als Fußgänger in der Verkehrswirklichkeit statt, die zum Teil von der Poliz


Die Radfahrausbildung beginnt im 2. Schuljahr mit einem  Geschicklichkeitstraining auf dem Schulhof.ei begleitet und beobachtet werden.

Im 3. und 4. Schuljahr folgen weitere theoretische und praktische Übungen. Mit der Bescheinigung einer bestandenen Radfahrprüfung wird diese Ausbildung in der Klasse 4 abgeschlossen.

  

       3.10 Pausengestaltung

bauwagen.jpgJe nach Bedürfnis finden die Kinder in der Pause Gelegenheit, sich auszutoben oder im Schulgarten zu entspannen. Neben mehreren Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof steht ein Bauwagen zur Verfügung, aus dem sich die Kinder unterschiedliche Spielgeräte ausleihen können.

 

 

 

3.11 Musikalischer Start in die Ferien   

Am letzten Tag vor den Ferien versammeln wir uns in der Pausenhalle oder auf dem Schulhof und starten mit jahreszeitlichem Gesang gemeinsam in die Ferien.

Auch durch diese Aktion erleben wir uns als Schulgemeinde.   

 

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